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Verkehrsrecht

Wer sich nach einem Unfall durch einen Anwalt vertreten lässt, hat

1. weniger Stress
2. strafrechtlich kompetente Vertretung und
3. in der Regel steht er finanziell besser dar.

Natürlich kann man die Schadensregulierung auch selber versuchen, allerdings gibt es gewisse Schadenspositionen (etwa den Stundensatz der Vertragswerkstatt oder Schmerzensgeldansprüche), die von Versicherungen grundsätzlich heruntergerechnet oder ganz gestrichen werden. Neuerdings bieten auch Werkstätten an, die Schadensregulierung zu übernehmen. Allerdings betreiben diese in der Regel keine eigene Rechtsabteilung mit studierten Juristen, so dass auch hier häufig nur die unstreitigen Teile Ihrer Ansprüche durchgesetzt werden – mit der restlichen Forderung müssen Sie dann doch zu einem Anwalt oder verzichten. Ketzerisch gefragt: würden Sie ein kaputtes Auto vom Anwalt reparieren lassen? Warum dann mit Schadensersatzansprüchen eine Werkstatt beauftragen?

Der Verkehrsrechtsanwalt kann nicht nur kompetent die Haftungsfrage beurteilen, sondern er weiß auch, welche Schadenspositionen dem Geschädigten im Einzelfall zustehen und wie er diese gegenüber einer Versicherung durchsetzen kann.

Das Straßenverkehrsrecht lässt sich in fünf Bereiche einteilen.

1. Unfallhaftpflichtrecht:
Der Schadensersatz im Falle eines Verkehrsunfalls steht im Mittelpunkt des Anliegens eines jeden Geschädigten. Dieses Rechtsgebiet regelt, wer bei einem Unfall in welcher Höhe für Körperschäden und Sachschäden haftet und das Schmerzensgeld trägt. Rechtsgrundlage sind das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das Strassenverkehrsgesetz (StVG).

2. Strafrecht:
Schwerwiegende Verstöße gegen die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts werden als Straftaten mit Strafen und Maßregeln verfolgt. Im Strafgesetzbuch finden sich Tatbestände wie § 315 b StGB “Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr”, § 315 d StGB “Gefährdung des Straßenverkehrs”, § 316 StGB “Trunkenheit im Verkehr” und § 142 StGB “Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort” (Unfallflucht).

3. Ordnungswidrigkeitenrecht:
Leichte Verstöße gegen die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts werden als Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen und Nebenfolgen geahndet. Das Ordnungswidrigkeitenrecht folgt den Prinzipien des Strafrechts und ist im Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) geregelt.

4. Versicherungsrecht:
Es gibt einen gesetzlichen Zwang zum Abschluss einer Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung, damit das Unfallopfer in keinem Fall schutzlos ist. Die Regelungen finden sich vor allem im Pflichtversicherungsgesetz (PflVG), welches auch Strafvorschriften für Verstöße gegen die Versicherungspflicht enthält.

5. Verwaltungsrecht
Zu diesem Bereich gehören die Bestimmungen über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Straßenverkehr. Dies betrifft vor allem die Erteilung der Fahrerlaubnis, deren Nachweis durch den Führerschein und natürlich auch die Entziehung der Fahrerlaubnis. Außerdem die Regelungen über die im Verkehr zu beachtenden Verkehrsregeln. Wichtige Rechtsquelle ist das Straßenverkehrsgesetz (StVG), das viele grundsätzliche Vorschriften zur Zulassung von Fahrzeugen und deren Führern zum öffentlichen Verkehr sowie deren Haftung beinhaltet. Zu beachten sind ebenso die Strassenverkehrsordnung (regelt das Verhalten im Straßenverkehr), und die Strassenverkehrszulassungsordnung (Bestimmungen über die Zulassung von Fahrzeugen.

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