Rss Feed
Tweeter button
Facebook button
Reddit button
Linkedin button
Delicious button
Digg button
Medienrecht

Im Bereich des Medienrechts beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Urheberrecht.

Die Kanzlei berät und vertritt Mandanten umfassend im Bereich des Urheberrechtes und Urheberschutzes. Wir übernehmen für unsere Mandanten beispielsweise folgende Aufgaben:

* Vertragsgestaltung
* Rechtsverfolgung
* Haftungsfragen
* Lizenzverträge (Nutzungsrechtsverträge)
* Softwarelizenzverträge
* Auseinandersetzung mit Verwertungsgesellschaften
* Vertragsverhandlungen

Als Urheberrecht bezeichnet man das ausschließliche Recht eines Urhebers an seinem Werk. Das Urheberrecht wird angewendet auf kulturelle Geistesschöpfungen (Werke), wie literarische und wissenschaftliche Texte, musikalische Kompositionen, Tonaufnahmen, Gemälde, Fotografien, Theater-Inszenierungen, Filme und Rundfunksendungen.

Man unterscheidet im Urheberrecht zwei voneinander zu trennende Aspekte:

1. Schützt es den Urheber in Bezug auf die Schöpfung an seinem Werk in seinem Persönlichkeitsrecht, d. h. niemand anderes darf behaupten, dieses Werk geschaffen zu haben.

2. Dient es der Sicherung der wirtschaftlichen Interessen des Urhebers, d. h. niemand darf ohne Zustimmung des Urhebers mit diesem Werk Geld verdienen oder die Vermarktung des Werkes durch den Urheber hintertreiben, z. B. mittels so genannter Raubkopien.

Das Urheberrecht muss nicht angemeldet werden und steht dem Urheber zu, sobald ein Werk einmal auf einem Medium festgehalten worden oder in anderer Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist. Es wird nur dann gewährt, wenn es sich um eine persönliche geistige Schöpfung handelt. (Eine Linkzusammenstellung etwa ist keine geistige Schöpfung.)

Auf dem Gebiet der EU wurden zahlreiche Richtlinien erlassen, um das Urheberrecht europaweit zu vereinheitlichen. Computerprogramme sind durch die aus dem Jahre 1991 stammende Softwarerichtlinie (91/250/EWG) als literarische Werke geschützt. Die Schutzdauer von Werken der Literatur und Kunst wurde europaweit einheitlich auf den Zeitraum bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers festgelegt. Die Rechte der ausübenden Künstler erlöschen 50 Jahre nach der Darbietung.

Im Jahre 2003 wurde die Umgehung eines wirksamen Kopierschutzes für kommerzielle, aber auch private Zwecke unter Strafe stellt. §§ 95 a ff. UrhG sieht einen “Schutz technischer Maßnahmen” vor. Gemäß § 95 Abs. 1 UrhG dürfen technische Maßnahmen ohne Zustimmung des Rechtsinhabers nicht umgangen werden. Der Kopierschutz bei Audio-CDs oder DVDs darf somit – auch zum Zwecke der Privatkopie – nicht mehr technisch unwirksam gemacht werden.

Für eine Beratung in diesem Bereich stehen wir gerne zur Verfügung.

Share and Enjoy: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • TwitThis